Elektromobilität gegen den Klimawandel

Aufgrund der Umweltverschmutzung und des Klimawandels, setzen immer mehr Länder auf Elektromobilität. Zudem sind die fossilen Energieträger endlich, so dass später sowieso auf andere Antriebsformen umgestellt werden muss. Leider sind Elektroautos zur Zeit noch sehr teuer, daher geht die Umstellung nur schleppend voran. Auch fehlt es an flächendeckenden Ladestationen, außerdem dauert ein Ladevorgang zu lange.

Machen Elektroautos Sinn?

Elektroauto Von den deutschen Automobil-Herstellern werden nur wenige, zudem sehr teure Elektroautos produziert. Da ist China auf Grund staatlicher Förderung schon viel weiter. Während deutsche Elektro-PKW eine relativ geringe Reichweite haben, kommen Chinesische Fahrzeuge schon deutlich weiter. Hauptproblem sind die Akkumulatoren, die sehr teuer sind, daher wird an der Akku-Kapazität gespart. Elektrofahrzeuge machen auch nur Sinn, wenn der Strom aus erneuerbarer Energie kommt. Kohlekraftwerke hingegen, verlagern den CO2-Ausstoß nur von der Straße auf die Kraftwerke.

Elektroautos billiger als konventionelle PKW?

Ohne Akku müsste ein Elektroauto eigentlich billiger sein, als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Grund dafür, ein Elektromotor ist viel einfacher aufgebaut, als ein Verbrennungsmotor. Außerdem braucht man weder eine Auspuffanlage, noch einen Katalysator. Auch kann man auf eine Gangschaltung verzichten, da der Elektromotor eine sehr hohe Drehzahl aufweist. Dadurch hat der Motor genug Elastizität für alle gefahrene Geschwindigkeiten. Das Elektroauto beschleunigt viel besser als ein Benzin- oder Dieselfahrzeug. Die fehlenden Schaltvorgänge wirken sich zusätzlich auf die Beschleunigung aus. Man bräuchte noch nicht einmal einen Motorraum, wenn man die Elektromotoren direkt in die Räder einbaut. So ließe sich auch ein günstiger Allradantrieb realisieren. Eine Elektronik müsste nur noch die 4 einzelne Motoren steuern.

Wasserstofftank statt Akku

Wie bereits erwähnt, sind die Akkumulatoren das Hauptproblem bei den Elektroautos. Nicht nur dass sie sehr teuer sind, auch die dafür nötigen Rohstoffe wie z.B. Lithium sind nicht unbegrenzt verfügbar. Man kann also nicht alle PKWs der Welt mit Akkus ausrüsten. Eine Alternative hierzu wäre der Wasserstoff. Durch Elektrolyse lässt sich Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten. Der dafür nötige Strom kommt aus Solar- oder Windenergie. So lässt sich auch die Energie bei Stromüberschuss speichern.

Man kann zwar den Wasserstoff direkt in Verbrennungsmotoren nutzen, es funktioniert aber auch mit Elektromotoren. Hierzu benötigt man eine Brennstoffzelle, die den Wasserstoff wieder in Strom umwandelt. Die Technik dafür ist schon uralt. Man müsste sie nur in Großserie bauen, um die Kosten zu senken. Auch die nötigen Wasserstofftanks für PKW gibt es schon, die werden in Wasserstoff-Fahrzeugen verbaut. Natürlich müsste auch das Tankstellennetz für Wasserstoff weiter ausgebaut werden. Der Tankvorgang wäre auf jeden Fall deutlich schneller, als das Laden der Akkus.

Elektrofahrrad auch E-Bike oder Pedelec genannt

E-Bike
* E-Bike

Eine Erfolgsgeschichte bilden die E-Bikes. Waren es vor wenigen Jahren noch Exoten, werden mittlerweile mehr E-Bikes als normale Fahrräder verkauft. Hier machen auch die Akkus Sinn, da mit nur 500 Wattstunden Kapazität (0,5 kW/h), eine Reichweite von etwa 100 Kilometern erzielt wird. Beim E-Bike muss man zwar auch selbst in die Pedale treten, hat dabei aber nur eine geringe Anstrengung. So fahren mittlerweile viele ältere Menschen, oder Leute die nicht so sportlich sind, ein Elektrofahrrad.

Das hat mehrere Vorteile. Zum einen betreiben diese Personengruppen Sport, wenn auch in begrenztem Umfang. Das verbessert ihre Fitness und Gesundheit. Außerdem werden viele Wegstrecken, die sonst mit dem Auto zurückgelegt wurden, mit dem E-Bike erledigt. Das entlastet die Umwelt, sowie den Straßenverkehr. Aufgrund des niedrigen Stromverbrauchs, spart man auch noch Geld. Auch die Anschaffungskosten eines motorisierten Fahrrads halten sich in Grenzen. Es gibt schon billige E-Bikes für unter 1000€. Ab 2000€ bekommt man schon gute Qualität, mit großer Reichweite.

Elektroroller

Es gibt auch Roller mit Elektroantrieb. Diese Elektroroller sind in unterschiedlichster Motorleistung und Akku-Kapazität erhältlich. Natürlich braucht ein Roller grundsätzlich einen stärkeren Motor als ein E-Bike, da man ja nur mit Motorkraft fährt. Deshalb muss auch die Akku-Kapazität deutlich höher sein. Meist ist der Akku dann zu schwer, um ihn zum Laden mitzunehmen. Man benötigt daher einen Stromanschluss in der Nähe des Fahrzeugs. Im Vergleich zu einem Roller mit Verbrennungsmotor, ist der Elektroroller deutlich umweltfreundlicher. Das liegt auch daran, weil viele Kleinkraftroller mit einem Benzin-Ölgemisch fahren.

 

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