Photovoltaik-Anlagen

Solaranlage Die beste Energiequelle ist wohl die Solarenergie, sie verursacht keine Umweltverschmutzung und ist unerschöpflich. So lange es die Sonne noch gibt und das wird wohl einige Milliarden Jahre der Fall sein, ist diese Energieform gesichert.

Deutschland ist zwar nicht das Land mit der höchsten Sonneneinstrahlung, hat aber mit Abstand die größte installierte Leistung an Photovoltaik-Anlagen. Anfangs wurde der Bau von neuen Anlagen hoch gefördert, für eine kWh wurden circa 50 Cent Einspeisevergütung bezahlt. Mittlerweile liegt die Vergütung von Großanlagen bei circa 15 Cent pro kWh und ist damit schon unterhalb des Kilowattstundenpreises der einem Privathaushalt in Rechnung gestellt wird. Die Modulpreise sind in den letzten Jahren stark gesunken und werden wohl noch weiter fallen. Auch ist beim Wirkungsgrad der Module noch lange nicht das Ende erreicht. Die als teure Energiequelle verschrieene Solarenergie wird also langsam konkurrenzfähig. Wenn man bei den fossilen Energieträgern oder Kernenergie die Kosten für Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung und Entsorgung mit einrechnen würde, ist die Sonnenenergie bereits jetzt günstiger.

Flächenverbrauch der Solaranlagen

Solaranlagen auf Häusern, Industriegebäuden, Scheunen und Hallen verbrauchen keine Landflächen, da die Gebäude bereits existieren oder auch so gebaut würden. Das ist auch der sinnvollste Weg Solaranlagen zu verbreiten. Die bestehenden Dachflächen reichen aus um ganz Deutschland mit Solarstrom zu versorgen. Für Einfamilienhäuser gibt es bereits Solarmodule die Anstelle der Ziegeln aufs Dach kommen und ist dann nicht mehr als Solaranlage erkennbar. Auch für Scheunen und Hallen gibt es schöne Flächenmodule, aber hier steht die Ästhetik meist nicht so im Vordergrund.
Ein weiterer Vorteil ist das der Strom da erzeugt wird wo er auch verbraucht wird, ein Ausbau des Stromnetzes ist bei dieser Konstellation nicht nötig. Die Leitungsverluste entfallen Aufgrund der kurzen Wege und die Netzsicherheit wird erhöht, da viele kleinen Anlagen nicht gleichzeitig ausfallen können.

Es werden aber immer mehr Großanlagen auf Freiflächen gebaut, da je größer die Solaranlage ist umso günstiger kann sie gebaut werden. Wenn man dadurch keine Nutzflächen opfert ist dagegen auch nichts einzuwenden, was aber wohl nicht immer der Fall ist. Sinnvolle Standorte wären nicht nutzbare Flächen entlang der Autobahnen oder Bahntrassen, hier gibt es Hunderte Kilometer Trassen die geeignete sind. Es bestehen auch schon Lärmschutzwälle auf denen Solarmodule aufgebracht, oder direkt als Lärmschutzwand gebaut wurden. Auf diese Weise schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, man erzeugt umweltfreundlichen Solarstrom und die Anwohner werden vor Lärm geschützt.

Photovoltaik-Anlagen für das Stromnetz der Bahn

Es gibt bereits Vorschläge das vorhandene Stromnetz der Bahn für den Transport des Solarstromes zu nutzen. Das ist aber technisch sehr aufwändig, da das normale Stromnetz eine Frequenz von 50 Hertz hat, das Bahnnetz hingegen arbeitet mit einer Frequenz von 16,7 Hertz.

Eine andere Möglichkeit wäre aber dass die Bahn den Solarstrom selbst nutzt. Die Bahn könnte auf bereits vorhandenen Lärmschutzwällen oder Bahndämmen Solarmodule montieren und den Strom in die Oberleitung der Bahntrassen einspeisen. Der Wechselrichter müsste dann natürlich 16,7 Hertz haben. So könnten die Züge tagsüber mit umweltfreundlichen Solarstrom fahren und müssten nur Nachts oder bei geringer Sonneneinstrahlung konventionellen Strom nutzen.

Unabhängig durch Eigenstrom, die Sonne schickt keine Rechnung

Eigenstrom Für Eigenheimbesitzer ist eine Photovoltaikanlage neben der Solaranlage für Warmwasser eine lohnende Anschaffung, wer es nicht macht verschenkt bares Geld. Auch wenn Sie das Geld für eine Solaranlage nicht haben, ist das kein Problem. Für Solaranlagen gibt es Kredite mit sehr niedrigen Zinssätzen z.B. von der KfW, die Abzahlung des Kredites finanziert sich durch die Stromeinnahmen, meist bleibt noch Geld über.

Früher waren die Photovoltaikanlagen vor allem wegen der hohen Einspeisevergütung eine lukrative Einnahmequelle, aber auch jetzt wo die Einspeisevergütung nicht einmal mehr halb so hoch ist lohnt es sich immer noch, da die Kosten von Solaranlage entsprechend gefallen sind.

Ein zusätzlicher Sparfaktor ist die Nutzung des eigenen Solarstromes, da der Strompreis für Privathaushalte mittlerweile wesentlich höher ist als die Einspeisevergütung für den Solarstrom. Um so mehr des eigenen Solarstroms man selbst verbraucht, desto mehr spart man an den eigenen Stromkosten. Strompreiserhöhungen kosten Ihnen dann nur noch ein müdes Lächeln!

Diesen Effekt kann man durch das Speichern des eigenen Stromes noch erhöhen. Hierfür gibt es bereits intelligente Lösungen, Tagsüber wird überschüssiger Strom in Akkus gespeichert und kann dann Abends wenn die Sonne nicht mehr scheint selbst genutzt werden. Hierbei hat immer der Eigenverbrauch Vorrang, nur der überschüssige Strom wird gespeichert. Erst wenn die Akkus voll sind und der erzeugte Strom nicht selbst verbraucht wird erfolgt eine Einspeisung in das öffentliche Netz. Auf der anderen Seite wird erst Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wenn kein Solarstrom vorhanden ist und die Akkus leer sind. Durch eine optimale Dimensionierung der Solaranlage mit Akkumulatoren kann man den Bezug von Strom auf die Tage im Jahr begrenzen an denen die Sonne nicht scheint. Zusätzlich gibt es auch noch staatliche Förderungen für die Anschaffung von Stromspeichern.

 

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